Sozialversicherungsrecht

Sozialversicherungsrecht

Für jede Person und in jeder Lebenslage stellen sich vielfältige Sozialversicherungsfragen. Einzelpersonen beraten wir beispielsweise zum Unterbruch der Erwerbstätigkeit, zur Gründung einer eigenen Firma, Familiengründung oder Scheidung, gesundheits- oder altersbedingter Pensionierung. Ausserdem beraten wir auch Klein- und Grossbetriebe in Sozialversicherungsfragen, sei es in Bezug auf die Versicherungsdeckung, den Einsatz von freien Mitarbeitenden (Abgrenzen Selbständig/Unselbständig) oder das Geltendmachen von Leistungsansprüchen. Dabei konzentrieren wir uns auf die einzelfallbezogene Anfrage von unseren Mandanten, um oft über mehrere Rechtsgebiete hinweg die bestmögliche Lösung für Sie zu finden.

Fragen zum «Sozialversicherungsrecht»

Ergänzungsleistungen dienen der Sicherung der Lebenshaltungskosten. Bei Antrag darauf werden das anrechenbare Einkommen, die notwendigen Auslagen und das Vermögen geprüft. Als anrechenbares Einkommen zählen auch Einkünfte und Vermögenswerte, auf die jemand verzichtet hat. Eine Schenkung oder ein Erbvorbezug aus den letzten fünf Jahren kann deshalb zum Bumerang werden. Ein solcher Vermögensverzicht wird der antragstellenden Person mit Ausnahme eines freien Betrags von CHF 10'000.00 jährlich angerechnet. Einmalig grössere Schenkungsbeträge werden über die Jahre rechnerisch verteilt. Durch die Vermögensumverteilung kann auch die Verwandtenunterstützung zum Thema werden.

Diese Frage ist gesetzlich geregelt. Das Bundesamt für Gesundheit erstellt die sogenannte Spezialitätenliste (SL), in welcher die Originalpräparate und Generika inklusive ihrer Kosten aufgeführt werden. Die Grundversicherung übernimmt die Kosten für ein Arzneimittel, wenn es auf dieser Spezialitätenliste aufgeführt, es ärztlich verordnet und im Rahmen der zugelassenen Anwendung verwendet wird. Zu beachten ist, dass die Spezialitätenliste abschliessend ist, d.h. sofern ein Produkt nicht auf der Liste aufgeführt ist, werden die Kosten für das Arzneimittel nicht von der Grundversicherung übernommen. Werden Präparate im Rahmen von Magistralrezepturen in der Apotheke hergestellt, übernimmt diese die Grundversicherung, wenn das Präparat ärztlich verordnet wurde und deren Wirk- und Hilfsstoffe in der Arzneimittelliste mit Tarif (ALT) aufgeführt sind. Zu beachten bleibt der Selbstbehalt.

Schliesslich trägt die Grundversicherung auch die Kosten von Arzneimitteln auf der Geburtsgebrechenmedikamentenliste (GGML), die Personen wegen ihres Geburtsgebrechens benötigen und nicht von der Invalidenversicherung übernommen werden. 

Die Verfügung der Arbeitslosenkasse, in der die Einstelltage festgehalten sind, kann innert 30 Tagen mit Einsprache angefochten werden. Beachten Sie diesbezüglich die Rechtsmittelbelehrung auf der Verfügung. Dort wird festgehalten, bei welcher Stelle die Einsprache eingereicht werden muss. Die Einsprache hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten. Gerne beraten wir Sie betreffend Einspracheverfahren.

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